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Visuelle Retrospektive mit der Metapher eines Heißluftballons: Das Team ist der Ballon und möchte aufsteigen. Heiße Luft (Feuer): steht für die Energie und Kräfte, die das Team nach oben tragen: gute Zusammenarbeit, Motivation, hilfreiche Werkzeuge. Sandsäcke: der Ballast, der das Team am Boden hält: Bürokratie, technische Schulden, unklare Prioritäten. Stürme am Horizont: aufziehende Risiken und Herausforderungen. Sonnenschein: positive Erlebnisse und Erfolge, die Energie geben. Die Metapher funktioniert ähnlich wie die Sailboat Retrospective, bietet aber eine frische Perspektive für Teams, die den Sailboat schon kennen.
Retrospektive mit fünf Feldern in Seesternform, die eine besonders differenzierte Betrachtung ermöglicht: Keep Doing: Was funktioniert gut und sollte genauso weiterlaufen? More Of: Was machen wir schon, aber davon brauchen wir mehr? Less Of: Was machen wir, aber davon brauchen wir weniger? Start Doing: Was sollten wir ganz neu anfangen? Stop Doing: Was sollten wir komplett aufhören? Der Unterschied zu Start-Stop-Continue liegt in den Zwischenstufen „More“ und „Less“. Damit lassen sich Grautöne abbilden: Etwas muss nicht komplett gestrichen werden, vielleicht reicht es, die Häufigkeit zu reduzieren.
Aktionsorientierte Retrospektive mit vier Kategorien, die direkt auf Veränderung abzielen: Drop: Was sollten wir weglassen? Welche Praktiken, Meetings oder Prozesse bringen keinen Mehrwert mehr? Add: Was sollten wir einführen? Welche neuen Ideen oder Werkzeuge würden uns helfen? Keep: Was funktioniert gut und sollte beibehalten werden? Was dürfen wir nicht verlieren? Improve: Was machen wir schon, aber es könnte besser laufen? Wo steckt ungenutztes Potenzial? Im Gegensatz zu rein reflektiven Formaten sind die DAKI-Kategorien so formuliert, dass sie sich direkt in nächste Schritte übersetzen lassen. „Drop Meeting X“ ist sofort umsetzbar.
4 Perspektiven auf den zurückliegenden Sprint oder Zeitraum, die sowohl Positives als auch Verbesserungspotenziale abdecken: Liked: Was hat mir gefallen? Was lief gut? Learned: Was habe ich gelernt? Welche neuen Erkenntnisse habe ich gewonnen? Lacked: Was hat gefehlt? Welche Unterstützung, Informationen oder Ressourcen waren nicht da? Longed For: Was habe ich mir gewünscht? Was würde die Arbeit deutlich verbessern? Die 4Ls sind breiter als Start-Stop-Continue, weil sie explizit Lernen und Wünsche adressieren. Das hilft Teams, nicht nur Probleme zu lösen, sondern auch zu reflektieren, was sie aus der Erfahrung mitnehmen.
Emotionsbasierte Retrospektive, die den Fokus bewusst auf Gefühle statt auf Prozesse legt. 3 Emotionen strukturieren die Reflexion: Mad (Wütend): Was hat mich frustriert oder geärgert? Wo habe ich mich ohnmächtig gefühlt? Sad (Traurig): Was hat mich enttäuscht? Was habe ich vermisst? Worüber bin ich besorgt? Glad (Froh): Was hat mir Freude gemacht? Worauf bin ich stolz? Was hat mich positiv überrascht? Der emotionale Zugang macht Themen sichtbar, die in rein sachlichen Formaten untergehen. Oft liegen hinter starken Emotionen die eigentlich wichtigen Verbesserungspotenziale.
Eines der einfachsten und zugänglichsten Retrospektive-Formate. 3 Spalten strukturieren die Reflexion: Start: Was sollten wir neu beginnen? Welche Praktiken, Tools oder Verhaltensweisen fehlen uns? Stop: Was sollten wir aufhören zu tun? Welche Meetings, Prozesse oder Gewohnheiten kosten mehr als sie bringen? Continue: Was läuft gut und sollte beibehalten werden? Die Stärke liegt in der Einfachheit: Jede:r versteht das Format sofort, auch ohne Retro-Erfahrung. Die 3 Kategorien erzwingen eine ausgewogene Betrachtung: nicht nur Probleme, sondern auch Positives und Neues.
Visuelle Retrospektive, bei der das Team als Segelschiff dargestellt wird. 4 Bereiche strukturieren die Reflexion: Der Wind steht für alles, was das Team vorantreibt: gute Zusammenarbeit, hilfreiche Tools, klare Prozesse. Der Anker symbolisiert, was das Team bremst: technische Schulden, unklare Zuständigkeiten, fehlende Ressourcen. Felsen unter der Wasseroberfläche sind versteckte Risiken, die noch nicht eingetreten sind, aber drohen. Die Insel am Horizont repräsentiert das gemeinsame Ziel. Durch die Metapher fällt es Teams leichter, auch schwierige Themen anzusprechen, weil sie über „das Schiff“ statt über einzelne Personen reden.