Psychological Safety Check
Methode zur Messung und Stärkung der psychologischen Sicherheit im Team, dem wichtigsten Faktor für Teamperformance laut Googles Project Aristotle. Psychologische Sicherheit bedeutet: Teammitglieder trauen sich, Risiken einzugehen, Fehler zuzugeben, Fragen zu stellen und abweichende Meinungen zu äußern, ohne negative Konsequenzen zu befürchten.
Die 7 Fragen nach Amy Edmondson: Amy Edmondson, Harvard-Professorin und Pionierin der psychologischen Sicherheit, misst das Konstrukt mit 7 Aussagen, die auf einer Skala von 1 (stimme gar nicht zu) bis 5 (stimme voll zu) bewertet werden. Diese Aussagen bilden den Kern des Safety Checks.
Frage 1: Fehler werden in diesem Team gegen einen verwendet. Reverse-coded: Je weniger Zustimmung, desto besser. Zeigt, ob das Team eine Lernkultur oder eine Schuldkultur hat.
Frage 2: Teammitglieder können schwierige Themen ansprechen. Zeigt, ob es Tabus gibt, die die Zusammenarbeit behindern.
Frage 3: Menschen in diesem Team lehnen andere manchmal ab, weil sie anders sind. Reverse-coded. Misst Inklusion und Diversitätstoleranz.
Frage 4: Es ist sicher, in diesem Team ein Risiko einzugehen. Die Kernfrage: Traut sich das Team, Neues zu probieren?
Frage 5: Es ist schwierig, andere Teammitglieder um Hilfe zu bitten. Reverse-coded. Zeigt, ob Verletzlichkeit akzeptiert wird.
Frage 6: Niemand in diesem Team würde absichtlich meine Arbeit untergraben. Grundvertrauen: Arbeiten wir füreinander oder gegeneinander?
Frage 7: Meine einzigartigen Fähigkeiten und Talente werden in diesem Team wertgeschätzt. Zeigt, ob Menschen sich als vollständige Person einbringen können.
Der Safety Check ist kein einmaliger Test, sondern ein regelmäßiges Ritual (empfohlen: vierteljährlich), das Trends sichtbar macht und gezielte nächste Schritte ermöglicht.
Vertrauen & Sicherheit Teamkultur & Zusammenarbeit
45–75 Min