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Stilles Ideensammeln, bei dem alle gleichzeitig und unabhängig Ideen aufschreiben, ohne zu sprechen. Das löst das größte Problem klassischen Brainstormings: Gruppendenken. In lautem Brainstorming beeinflusst die erste geäußerte Idee alle folgenden, dominante Persönlichkeiten nehmen überproportional Raum ein, und sozial erwünschte Ideen werden bevorzugt. Beim Silent Brainstorming denken alle frei und unabhängig. Studien zeigen: Stilles Brainstorming produziert mehr Ideen, mehr Vielfalt und mehr ungewöhnliche Vorschläge als lautes Brainstorming.
Selbstorganisiertes Konferenzformat, bei dem die Teilnehmenden die Agenda vollständig selbst bestimmen. Es gibt kein vorgegebenes Programm. Stattdessen bieten Teilnehmende Sessions zu Themen an, die ihnen wichtig sind, und alle anderen wählen frei, wo sie teilnehmen. Das Herzstück ist das „Gesetz der zwei Füße“: Wenn du in einer Session weder lernst noch beiträgst, geh weiter. Das ist kein Affront, sondern erwünscht. Open Space funktioniert erstaunlich gut für 15 bis 500+ Personen und wird oft für komplexe Themen eingesetzt, bei denen niemand allein die Antworten hat.