Wann einsetzen
Am Ende jedes Workshops oder Meetings, besonders bei knapper Zeit und bei großen Gruppen, in denen eine ausführliche Abschlussrunde nicht mehr hineinpasst.
Beschreibung
Jede Person sagt ein einziges Wort zum Abschluss. Kein Satz, keine Zusammenfassung, keine Diskussion. Das kürzeste Format, mit dem ein Workshop nicht einfach ausläuft, sondern endet.
Der Unterschied zwischen einem Workshop, der endet, und einem, der ausläuft, ist größer, als er scheint. Ohne Abschluss packen die ersten schon ihre Sachen, während die Moderation noch redet; das Erarbeitete bleibt unverbunden liegen. Eine Runde von 2 Minuten setzt einen Schlusspunkt, den alle mitbekommen.
Gleichzeitig ist es ein MessinstrumentKommen 10-mal Wörter wie „gespannt“ und „klar“, war der Tag erfolgreich. Kommt „erschöpft“ und „unklar“, weiß die Moderation, was beim nächsten Mal anders sein muss.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- 1Frage stellen (1 Min):„Ein Wort, mit dem du hier heute rausgehst.“ Selbst beginnen, um die Kürze vorzuleben.
- 2Reihum (2–3 Min):Feste Reihenfolge, ein Wort pro Person, keine Kommentare, auch nicht durch die Moderation.
- 3Bedanken und schließen (1 Min):Ein Satz zum Abschluss und ein klares Ende. Nicht mehr auf einzelne Wörter eingehen, sonst wird aus der Runde eine Nachbesprechung.
- 4Nachbereiten:Die Wörter für sich mitschreiben. Über mehrere Workshops hinweg entsteht daraus ein Bild, das kein Feedbackbogen liefert.
Materialliste
- Nichts
- Remote: gesprochen oder im Chat