Facilitation
Pluribus-Katalog

Bildkarten-Check-in

Quelle: Verbreitete Praxis in Coaching und Supervision

Dauer
10–15 Min
Für
Team
Geeignet für
Vor Ort, Remote, Hybrid
Phase im Workshop
Ankommen

Wann einsetzen

Bei Gruppen, denen das Sprechen über Stimmungen schwerfällt; zu Beginn längerer Workshops; und wenn ein Thema so komplex ist, dass eine direkte Frage nur Floskeln produziert.

Beschreibung

Auf dem Tisch liegen Bildkarten mit Fotos oder Illustrationen. Jede Person wählt die Karte, die ihre aktuelle Lage am besten trifft, und erklärt in 1–2 Sätzen, warum.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. 1
    Karten auslegen (2 Min):40 bis 60 Karten gut sichtbar ausbreiten. Die Auswahl sollte breit sein: nicht nur schöne Bilder, auch sperrige und düstere, sonst wählt die Gruppe zwangsläufig positiv.
  2. 2
    Frage stellen (1 Min):„Welche Karte beschreibt, wie du gerade in dieses Thema hineingehst?“ Ruhig auswählen lassen, ohne Zeitdruck.
  3. 3
    Auswählen (2 Min):Alle gehen herum und nehmen eine Karte. Bei Doppelwahl: Die Karte darf mehrfach gewählt werden, dann eben gedanklich.
  4. 4
    Reihum erklären (5–8 Min):Karte zeigen, 1–2 Sätze dazu. Die Karte hochhalten, damit alle sehen, wovon die Rede ist. Nicht nachfragen, nicht deuten. Die Erklärung der Person gilt.
  5. 5
    Liegen lassen:Die Karten bleiben während des Workshops sichtbar. Beim Check-out kann jede Person eine neue wählen. Der Vergleich zeigt, was der Tag bewirkt hat.

Materialliste

  • Ein Bildkartenset (z
  • B
  • Dixit-Karten, Coaching-Bildkarten, oder ausgedruckte Fotos)
  • Remote: ein Board mit 40–60 Bildern, auf dem alle ihren Namen an ein Bild setzen